Gemeinde

Die Gemeinde zählt ca. 530 Einwohner, wobei hier entgegen dem allgemeinen Trend keinen Bevölkerungsrückgang, eher Zugang, zu verzeichnen ist. Die weit über den Erdball verstreute Familie der Freiherren von Wangenheim haben einige ihrer Wurzeln auch in Brüheim. Eng mit dieser Familie verbunden ist der, nun zum kulturellen Mittelpunkt des Ortes gewordene, Edelhof. In den Jahren 2008 bis zur Fertigstellung des Torhauses 2010 wurde das Areal grundhaft saniert.

Im großen Wohnhaus befinden sich vermietete Wohnungen, die Ortsbibliothek und die FFw Brüheim mit dem Feuerwehrverein. Im Torhaus hat der Geschichts- und Heimatverein sein Domizil, in der oberen Etage gibt es Ausstellungen zur Geschichte des Ortes zu sehen.
Das Kaminzimmer im Torhaus oder der Vereinsraum der Feuerwehr kann für Familienfeiern oder Ähnliches gemietet werden.

Edelhof

Edelhof

Torhaus

Torhaus

Geschichte

In den Geschichtsbüchern schreibt man: Brüheim grenzt gegen Morgen an Wangenheim und Eberstädt, gegen Mittag an Sonneborn, gegen Abend an Friedrichswerth, gegen Mitternacht an Oesterbehringen und Tüngeda.
Neben kleinen Gewerbebetrieben, wie Bäcker oder Schuhmacher, ist die Landwirtschaft seit jeher der vorherrschende Erwerbszweig, da der umliegende Boden sehr fruchtbar ist. Von großer Bedeutung war in vergangener Zeit zum Beispiel die Zucht von Kaltblut- Pferden auf dem Schafhof, was noch auf dem Volkseigenen Gut fortgesetzt wurde.
Der Ortsname könnte sich aus dem Wort „Bruchwiese“ ableiten, was soviel wie sumpfige Wiese bedeutet. Erstmals 973 erwähnt, anhand einer Kaiserurkunde durch den Tausch des Ortes an das Kloster Fulda, ist Brüheim zweifellos älter.
Die früheste Besiedlung fällt, wie im gesamten mittleren Nessetal, in die Jungsteinzeit. Steinwerkzeuge und bandkeramische Gefäße zählen zu den Funden, die dies belegen.
Der Mittelpunkt des Ortes ist der Edelhof mit dem Torhaus. Neben dem Edelhof steht die Kirche St.Vitus.

Der im Eigentum der Gemeinde befindliche Kirchturm wurde um 1726 errichtet, das Kirchenschiff etwa ein Jahrhundert später. Ein Taufbecken aus dem 13. Jahrhundert ist im Inneren des Kirchgebäudes zu sehen. St. Vitus ist auch eine Anlaufstation der VIA PORTA , dem ökumenische Pilgerweg zwischen den Klöstern Volkenroda und Waldsassen.
Am südlichen Ortsrand und unweit des Edelhofes steht die „Käseburg“, ein spätromanischer Wohnturm. Dieser zählte zum Gut Steinhof, einem Hofkomplex, dessen Umrisse man heute nur noch erahnen kann. Die Bezeichnung „Käseburg“ stammt daher, dass das Kellergewölbe ab 1879 zur Käselagerung und -reifung genutzt wurde. Zum Gut Steinhof gehört auch ein noch erhaltenes Wohnhaus in dem von 1792 bis 1806 der Musiker und Instrumentenbauer Adam Heinrich Ludwig Wenk wirkte. Sein bedeutendstes Werk ist die technische Vervollkommnung der Glasharmonika.
Außer Wenk hat Brüheim noch weitere berühmte Söhne hervorgebracht: Instrumentenbauer Gliem, Buchverleger Keil sowie Philosoph und Schachmeister Göring.

Kirche

Kirche St.Vitus

Käseburg

Käseburg

weitere Vereine

Landfrauenortsverein Brüheim

1994 haben sich einige Frauen aus unserem Ort zusammengefunden
weiterlesen …

Kontakt

Gudrun Immel
Oberdorf 15
99869 Brüheim
036254 / 71213

Feuerwehrverein Brüheim e.V.

Im November 2003 wurde der Feuerwehrverein Brüheim e.V. gegründet.
weiterlesen …

Kontakt

Christian Adlung
Wangenheimer Gasse 14
99869 Brüheim
036254 / 70305

Kleintierzuchtverein Sonneborn

Der Kleintierzuchtverein Sonneborn und Umgebung e.V. wurde 1927
weiterlesen …

Kontakt

Torsten Ludwig
Nordhofener Straße 146
99869 Sonneborn